William Shakespeare/Heiner Müller: Hamlet|Maschine, Berlin, Deutsches Theater, 1990. Ulrich Mühe (Hamlet), Margarita Broich (Ophelia). Foto © Estate Sibylle Bergemann

Erich Wonder – T/Raumbilder für Heiner Müller ALS TRÄUMENDER IST MAN EIN GENIE

Führungen

Wie gestaltete sich die Zusammenarbeit zwischen Heiner Müller, einem der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker, der sich bewusst für die DDR entschieden hatte, obwohl seine Stücke von deren Kulturbürokratie immer wieder verboten wurden, und dem 15 Jahre jüngeren, aus Österreich stammenden Erich Wonder, der zu den herausragenden Bühnenbildnern Europas zählt. Was verband den Sachsen und den Burgenländer, die von unterschiedlichen ästhetischen und politischen Erfahrungen geprägt waren?

In den von Kerstin Hensel inszenierten Führungen geben Studentinnen und Studenten der Schauspielkunst Einblicke in einen außerordentlich kreativen Austausch über Theater- und Raumkonzepte, Gesellschaft und Geschichte, Arbeitsweisen, Fremdheit und Annäherung. Ihre fiktiven Dialoge sind vom Respekt gegenüber der Kunst des anderen getragen und erzählen anekdotisch von gemeinsamen Begegnungen. Eigene Kommentare und die anderer zu Der AuftragDer LohndrückerHamlet/Maschine und Tristan und Isolde bezeugen diese einmalige, produktive Zusammenarbeit.

Sonntag, 20.2.

11 Uhr

Pariser Platz

Säle

11 + 12 Uhr

Szenische Führungen mit Kerstin Hensel und Studierenden der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“

In deutscher Sprache

€ 3 zzgl. Ausstellungsticket

Kartenreservierung

Tel.: (030) 200 57-1000
E-Mail: ticket@adk.de