The Tryptich (Film Still), Alina Gorlova, 2023, © Alina Gorlova
The Tryptich (Film Still), Alina Gorlova, 2023, © Alina Gorlova

The Breath of a House is the Sound of Voices Within
1.3. – 1.4.

Ausstellung & Veranstaltungen

Mit einer Ausstellung und im Rahmen von Veranstaltungen präsentieren internationale Stipendiat*innen der JUNGEN AKADEMIE neue Werke. Der Titel „The Breath of a House is the Sound of Voices Within“ (John Hejduk), verdeutlicht das Spannungsfeld von Körper und Raum, von Politik und Poetik, aber auch Mystik und Natur, Introspektive und Außen, in dem sich die teilnehmenden Künstler*innen verorten lassen.

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Die Augen eines Mannes im Rückspiegel eines Autos
Gundula Schulze Eldowy: Robert Franks Augen im Rückspiegel, New York, 1990 aus der Serie Halt die Ohren steif! © Gundula Schulze Eldowy

Die Ausstellung rekonstruiert Gundula Schulze Eldowys Werdegang von Ostberlin nach New York, von der Straight Photography zu einer poetischen Bildsprache. Präsentiert werden neben Filmen und Dokumenten rund 230 Fotografien von Gundula Schulze Eldowy und Robert Frank, mit dem sie eine enge Künstlerfreundschaft verband. In ihrer Filminstallation portraitiert die Regisseurin Helke Misselwitz die Fotografin.

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Hinter einem Bauzaun stehen aufgestapelte Marmorbloecke und weiteres Baumaterial
Humboldt Forum, Berlin, Portaldurchgang des Eosanderhofs, 2017, Foto: Philipp Oswalt

Architektonische Rekonstruktionen
26.2.

Podiumsgespräch

Bauen am nationalen Haus. Architektur als Identitätspolitik ist der Titel des Buches von Philipp Oswalt, dessen Erscheinen im Berenberg-Verlag die Sektion Baukunst zum Anlass nimmt, eine Veranstaltung zur Rolle architektonischer Rekonstruktionen als Instrument von Identitätspolitik durchzuführen. Mitwirkende: Aleida Assmann, Harald Bodenschatz, Max Czollek, Johanna M. Keller, HG Merz und Phillip Oswalt.

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Welchen Beitrag können Künstler*innen leisten, um eine Politik einzufordern, die dem Klimawandel effizient und unverzüglich begegnet? Auf welche Weise kann die Kunst die notwendige Transformation der Gesellschaft fördern? Über 40 namhafte Akademie-Mitglieder fordern in persönlichen Statements dazu auf, den Klimaschutz voranzutreiben. Diese sind derzeit auf der Fassade des Akademie-Gebäudes am Pariser Platz zu lesen.

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Anna-Seghers-Museum
Anna-Seghers-Museum in Berlin-Adlershof, Foto: © Andreas [FranzXaver] Süß

Bertolt Brechts Arbeitszimmer, Helene Weigels Wintergarten, Anna Seghers' Mastkorb: Regelmäßige Führungen ermöglichen interessierten Besucherinnen und Besuchern Einblicke in die Berliner Wohn- und Arbeitsräume des Schriftstellers Bertolt Brecht, der Schauspielerin und Theaterleiterin Helene Weigel und der Schriftstellerin Anna Seghers. In deutscher Sprache.

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Blick vom Lesesaal auf das Brandenburger Tor
Lesesaal Pariser Platz, Foto: © Katja Strauß

Die Bibliothek der Künste ist eine der größten Spezialbibliotheken zur Kultur und zu den Künsten der Moderne. Medien aus allen Kunstsparten vom Anfang des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart sowie wertvolle Privatbibliotheken prägen ihren Bestand, der für alle kostenfrei zugänglich ist. Die Entdeckungsreise zu ihren Schätzen beginnt im Lesesaal und führt in die verborgenen Magazine. In deutscher Sprache.

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Akademie der Künste am Pariser Platz. Foto © Jeanette Gonsior
Akademie der Künste am Pariser Platz. Foto © Jeanette Gonsior

Die Akademie der Künste ist eine internationale Gemeinschaft von Künstler*innen und hat in ihren sechs Sektionen Bildende Kunst, Baukunst, Musik, Literatur, Darstellende Kunst, Film- und Medienkunst derzeit insgesamt 413 Mitglieder. Die Akademie ist ein Ausstellungs- und Veranstaltungsort. Das Archiv der Akademie zählt zu den bedeutendsten interdisziplinären Archiven zur Kunst des 20. Jahrhunderts.

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Neuigkeiten aus der Akademie

Zum 90. Geburtstag von Nele Hertling am 23. Februar 2024mehr

24. Akademie-Gespräch: Filmkritik und Kinokunstmehr

Dieter Langewiesche erhält den Lion-Feuchtwanger-Preis 2024 der Akademie der Künstemehr

Lena Gorelik erhält den Heinrich-Mann-Preis 2024 der Akademie der Künstemehr

Humboldt Forum, Berlin, Portaldurchgang des Eosanderhofs, 2017, Foto: Philipp Oswalt
Montag, 26.2.
Podiumsgespräch

19 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

Architektonische Rekonstruktionen

Bauen am nationalen Haus. Architektur als Identitätspolitik ist der Titel des Buches von Philipp Oswalt, dessen Erscheinen im Berenberg-Verlag die Sektion Baukunst zum Anlass nimmt, eine Veranstaltung zur Rolle architektonischer Rekonstruktionen als Instrument von Identitätspolitik durchzuführen. Mitwirkende: Aleida Assmann, Harald Bodenschatz, Max Czollek, Johanna M. Keller, HG Merz, Phillip Oswalt. In deutscher Sprache.

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Plastik und Perfektion, Moshtari Hilal, 2023-2024, Foto: Alberto Novelli
Donnerstag, 29.2.
Eröffnungsveranstaltung

18 Uhr

The Breath of a House is the Sound of Voices Within – Eröffnungsprogramm

35 internationale Stipendiat*innen der JUNGEN AKADEMIE präsentieren in einer Ausstellung und im Rahmen von Veranstaltungen neue Werke, die sie in der Akademie im Hansaviertel sowie in der Villa Serpentara in Olevano Romano erarbeitet haben. Die Eröffnungsveranstaltung wird u. a. gestaltet von Aušra Kaziliūnaitė, Sol-i So und Moshtari Hilal.

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Brecht-Haus, Foto: Ingeborg Fries
Freitag, 1.3.
Führung

13 Uhr

Brecht-Weigel-Museum
Chausseestraße 125
10115 Berlin

Brecht entdecken zwischen Chausseestraße und Berliner Ensemble

Auf den Spuren Bertolt Brechts führt ein gut zweistündiger Spaziergang vom Brecht-Haus zum Berliner Ensemble. Hier hatte sich der Schriftsteller und Regisseur in den Jahren nach seiner Rückkehr aus dem Exil bewegt, hier hatte er in den 1920er-Jahren den künstlerischen Durchbruch erzielt. Treffpunkt ist der Innenhof des Brecht-Hauses. In deutscher Sprache.

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Gundula Schulze Eldowy: Robert Frank, New York, 1990 aus der Serie Halt die Ohren steif! © Gundula Schulze Eldowy
2. – 3.3.
Filmprogramm

Hanseatenweg

Studio

Robert Frank – Filmmaker

Mit seinem fotografischen Œuvre zählt Robert Frank zum Kanon der Kunstgeschichte. Seine Filme und Videos hingegen, die ab 1959 den Schwerpunkt seiner Arbeit bildeten, werden vielerorts noch immer als ein film- und kunsthistorisches Geheimnis gehandelt. In Deutschland sind sie bis auf wenige Ausnahmen kaum bekannt. Die Akademie der Künste widmet diesem Werk nun ein dichtes Wochenende: sechs Kinovorstellungen mit 14 ausgewählten Frank-Filmen und, zum Auftakt, Laura Israels wunderbarem Film über den Künstler. Alle Filme in Originalfassung.

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Günter Grass, 1962 Foto: Rama, Akademie der Künste, Günter-Grass-Archiv/Slg. Maria Rama, © Akademie der Künste
Samstag, 2.3.
Führungen, Präsentationen, Gespräche

10 – 15 Uhr

Archiv der Akademie der Künste
Robert-Koch-Platz 10
10115 Berlin

&

Brecht-Weigel-Museum
Chausseestr. 125
10115 Berlin

Tag der Archive: Essen und Trinken

Zum 12. bundesweiten „Tag der Archive“, der in diesem Jahr unter dem Motto „Essen und Trinken“ steht, gewährt auch das Archiv der Akademie der Künste einen Blick in die Küche. Ausgewählte Zeugnisse aus den Nachlässen von Anna Seghers, Günter Grass oder Christa und Gerhard Wolf sowie historische Werbeplakate beleuchten Facetten einer Sozial- und Kulturgeschichte des Essens im 20. Jahrhundert. Führungen und Präsentationen in deutscher Sprache.

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Alle Veranstaltungen und Ausstellungen finden Sie hier.

Vorschau

Oscillations. Cape Town – Berlin. Sonic Inquiries and Practices Ausstellung: 27.4. – 19.5.2024 mehr

Poesie der Zeit. Michael Ruetz – Timescapes 1966–2023 Ausstellung: 9.5. – 4.8.2024 mehr