Ausstellung „NOTHINGTOSEENESS – Leere/Weiß/Stille“, 15.9. – 12.12.2021: nothingtoseeness.de

Ab dem 15.11.2021 kommt auch bei uns die in Berlin geltende 2G-Regel für Veranstaltungen und Ausstellungen zur Anwendung.

#BerlinImpft: Impfen schützt auch die Kultur – Die Akademie der Künste sagt: Danke, Berlin!

Grafik: Eps51
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Rechtsextreme Parteien in ganz Europa haben Kunst und Kultur als politische Kampfzone entdeckt. Ziel der Konferenz „The Power of Art: Defending a Transnational Understanding of European Culture“ ist es, Potentiale künstlerischer Zusammenarbeit, unterschiedliche Ansätze europäischer Kulturpolitik sowie ihren Einfluss auf Kultureinrichtungen und damit auf die Freiheit der Kunst genauer zu analysieren. In englischer Sprache.

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NOTHINGTOSEENESS – Leere/Weiß/Stille 
15.9. – 12.12.2021

Ausstellung

Die Ausstellung „NOTHINGTOSEENESS – Leere/Weiß/Stille“ widmet sich der Erfahrung des Nichts in den visuellen Künsten, sowie dem weiten Bedeutungsspektrum der Farbe Weiß, der Leere und der Stille. Werke von 75 internationalen Künstler*innen thematisieren das Verhältnis von Materialbeschaffenheit zu Oberfläche und Kontext, von Ton zu Stille, von Fülle zu Leere, von Komplexität zu Einfachheit und von Bedeutung zu Bedeutungslosigkeit.

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Das Studio für Elektroakustische Musik ist ein Arbeitsort für Künstler*innen, die neueste künstlerische Tendenzen im Bereich der elektroakustischen Musik in ihre Werke einbeziehen. In einer exklusiven High-End-Studioumgebung können künstlerische Visionen an der Schnittstelle von Kunst und Technik umgesetzt werden. Das Aufenthaltsprogramm fördert neue Initiativen und Ideen.

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links: Jeanine Meerapfel, Präsidentin der Akademie der Künste, Berlin. Foto © Marcus Lieberenz/bildbuehne.de, rechts: Kathrin Röggla, Vizepräsidentin der Akademie der Künste, Berlin. Foto © Jessica Schäfer
links: Jeanine Meerapfel, Präsidentin der Akademie der Künste, Berlin. Foto © Marcus Lieberenz/bildbuehne.de, rechts: Kathrin Röggla, Vizepräsidentin der Akademie der Künste, Berlin. Foto © Jessica Schäfer

Die Mitglieder der Akademie der Künste haben am
13. November 2021 erneut die Filmemacherin Jeanine Meerapfel zur Präsidentin gewählt. Vizepräsidentin wurde wieder die Schriftstellerin und Theaterautorin Kathrin Röggla. Auch die Direktor*innen und Stellvertretenden Direktor*innen der sechs Sektionen wurden neu gewählt. Zugewählte Mitglieder werden erst bekannt gegeben, wenn diese die Wahl bestätigt haben.

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 Blick in den Bilderkeller, im Vordergrund Wandbild von Harald Metzkes und Manfred Böttcher © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Andreas FranzXaver Süß
Blick in den Bilderkeller, im Vordergrund Wandbild von Harald Metzkes und Manfred Böttcher © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Andreas FranzXaver Süß

Bilderkeller
mittwochs, 17 Uhr

Führung

Mitten in der politischen „Tauwetter-Periode“ feiern die Meisterschüler der Deutschen Akademie der Künste 1957 und 1958 Fasching im Kohlenkeller. Wandmalereien von Manfred Böttcher, Harald Metzkes, Ernst Schroeder und Horst Zickelbein sind als einzigartiges Dokument inoffizieller Kunst in der DDR und Teil der wechselvollen Geschichte von Institution und Gebäude zu besichtigen. In deutscher Sprache.

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Foto: Christian Kraushaar
Foto: Christian Kraushaar

1696–2021. Die Akademie der Künste nimmt ihr 325-jähriges Jubiläum zum Anlass, um sich zu erinnern und die gegenwärtige Situation zu befragen. In Form von Kalenderblättern werden Ereignisse beleuchtet, die als Zäsuren das Leben der Künstlergemeinschaft geprägt haben oder Momentaufnahmen ihrer Geschichte bieten. In deutscher Sprache.

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Anna-Seghers-Museum
Anna Seghers Museum. Foto © Andeas Süß

Bertolt Brechts Arbeitszimmer, Helene Weigels Wintergarten, Anna Seghers' Mastkorb: Regelmäßige Führungen ermöglichen interessierten Besucherinnen und Besuchern Einblicke in die Berliner Wohn- und Arbeitsräume des Schriftstellers Bertolt Brecht, der Schauspielerin und Theaterleiterin Helene Weigel und der Schriftstellerin Anna Seghers.

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Akademie der Künste am Hanseatenweg. Foto © Erik-Jan Ouwerkerk
Akademie der Künste am Hanseatenweg. Foto © Erik-Jan Ouwerkerk

Die Akademie der Künste ist eine internationale Gemeinschaft von Künstler*innen und hat in ihren sechs Sektionen Bildende Kunst, Baukunst, Musik, Literatur, Darstellende Kunst, Film- und Medienkunst derzeit insgesamt 398 Mitglieder. Die Akademie ist ein Ausstellungs- und Veranstaltungsort. Das Archiv der Akademie zählt zu den bedeutendsten interdisziplinären Archiven zur Kunst des 20. Jahrhunderts.

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Neuigkeiten aus der Akademie

„Ich habe gesehen, wie ein Theaterstück entsteht“ – Nachlass des Theaterfotografen Percy Paukschta erschlossenmehr

Soeben erschienen: SINN UND FORM, Heft 6/2021mehr

„… ein tiefes Glück des Schreibens“ – Insa Wilke im Gespräch mit Gabriele Radecke anlässlich der Archiveröffnung Roger Willemsensmehr

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2. – 3.12.
Livestream

Online

Europäische Allianz der Akademien The Power of Art: Defending a Transnational Understanding of European Culture

Rechtsextreme Parteien in ganz Europa haben Kunst und Kultur als politische Kampfzone entdeckt, um die Gesellschaft weiter zu polarisieren. Ziel der Konferenz ist es, das Potential der künstlerischen Zusammenarbeit, die unterschiedlichen Ansätze der Kulturpolitik in Europa sowie ihren Einfluss auf Kultureinrichtungen und damit auf die Freiheit der Kunst genauer zu analysieren. Livestream in englischer Sprache.

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Spaziergang vom Brecht-Haus zum Berliner Ensemble. Foto: Anett Schubotz
Freitag, 3.12.
Führung

13 Uhr

Brecht-Weigel-Museum
Chausseestraße 125
10115 Berlin

Vergnügungen und Vorschläge in der Stadt B. Brecht entdecken zwischen Chausseestraße und Berliner Ensemble

Auf den Spuren Bertolt Brechts führt ein gut zweistündiger Spaziergang vom Brecht-Haus zum Berliner Ensemble. Treffpunkt ist der Hof des Brecht-Weigel-Museums. Mit Anmeldung. In deutscher Sprache.

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A Proposal to project / Viktoria Schmid / © sixpackfilm
Samstag, 4.12.
Filmprogramm und Künstlergespräch

17 Uhr

NOTHINGTOSEENESS Alles oder Nichts

Der Film hat seine eigenen Gesetze, aber zeitgleich mit den anderen Künsten nahm er um 1960 jene „Nullpunkte“ in den Blick, bei denen es nicht um Nichts, sondern ums Ganze ging. Das dreiteilige Filmprogramm, kuratiert von Alexander Horwath und Regina Schlagnitweit, enthält Werke aus der Zeit von 1958 bis 2021 – von Stephanie Barber, Yves-André Delubac, Hollis Frampton, Jorge Lorenzo, Ernst Schmidt jr., Aldo Tambellini, Joyce Wieland u. v. a. In englischer und deutscher Sprache.

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Arnold Dreyblatt, 2021 © Bildkunst e.V
Samstag, 11.12.
Finissage

19 Uhr

NOTHINGTOSEENESS Sound Effects

Als konzeptionelle Antwort auf das Ausstellungsthema „nothing-to-see-ness“ verbinden die Live-Performer Crys Cole, Arnold Dreyblatt und Phillip Sollmann elektronische, akustische, haptische und wahrnehmungsbezogene Audioprozesse und verweisen auf ihre unterschiedlichen musikalischen Biografien in einem Abend voller erforschender Klangvorstellungen.

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Stephan Huber, Shining, 2001. Foto: Stephan Huber © VG Bild-Kunst, Bonn 2021 (Ausschnitt)
15.9. – 12.12.
Ausstellung

NOTHINGTOSEENESS – Leere/Weiß/Stille

Die Ausstellung widmet sich der Erfahrung des Nichts in den visuellen Künsten, sowie dem weiten Bedeutungsspektrum der Farbe Weiß, der Leere und der Stille. Werke von 75 internationalen Künstler*innen thematisieren das Verhältnis von Materialbeschaffenheit zu Oberfläche und Kontext, von Ton zu Stille, von Fülle zu Leere, von Komplexität zu Einfachheit und von Bedeutung zu Bedeutungslosigkeit.

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Frank Fath, Krise - Chance, 2020, Mixed Media on paper© Akademie der Künste, Berlin, Berliner Sammlung Kalligrafie Nr. 707, Frank Fath
4.10. – 23.12.
Präsentation

Pariser Platz

Lesesaal

Krise als Chance – Kunst in der Krise

Ist die Aufforderung, die Krise als Chance zu begreifen, mehr als nur ein Gemeinplatz? Zumindest schriftlich lässt sich die Ambivalenz des Begriffes fassen. Das chinesische Schriftzeichen für Krise besteht aus zwei Teilen: Gefahr und Gelegenheit. Anlässlich des ersten Lockdowns im Frühjahr 2020 wurden vier Kalligraf*innen eingeladen, den Begriff grafisch zu interpretieren.

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Alle Veranstaltungen und Ausstellungen finden Sie hier.

Vorschau

ERICH WONDER – T/RAUMBILDER FÜR HEINER MÜLLER 16.1. – 13.3.2022 mehr