Das September/Oktober-Programm der Akademie der Künste ist veröffentlicht! Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Bitte buchen Sie Ihr Ticket möglichst im Voraus und beachten Sie die aktuellen Zugangseinschränkungen in den Akademie-Gebäuden.

Marx-Engels-Denkmal, Bildhauer: Ludwig Engelhardt, Gummlin, Usedom, 1976, DDR © Sibylle Bergemann/OSTKREUZ; Courtesy Loock Galerie, Berlin
Marx-Engels-Denkmal, Bildhauer: Ludwig Engelhardt, Gummlin, Usedom, 1976, DDR © Sibylle Bergemann/OSTKREUZ; Courtesy Loock Galerie, Berlin 

EMOP Opening Days
1. – 4.10.2020

European Month of Photography 2020

Alle zwei Jahre schließen sich im European Month of Photography (EMOP) mehr als einhundert Partner in Berlin zusammen, um der Fotokunst eine internationale Plattform zu bieten. Eröffnet wird der Monat in der Akademie der Künste am Pariser Platz mit einem dichten Programm zu aktuellen Fragen der Fotografie sowie mit der Eröffnung von „KONTINENT – Auf der Suche nach Europa“, einer Ausstellung von OSTKREUZ – Agentur der Fotografen und der Akademie der Künste.

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Espen Eichhöfer, Bil, aus der Serie Papa, Gerd und der Nordmann, 2017–2020. Foto © Espen Eichhöfer/OSTKREUZ

KONTINENT – Auf der Suche nach Europa
2.10.2020 — 10.1.2021

Ausstellung

Die Mitglieder der OSTKREUZ – Agentur der Fotografen erforschen in ihrem neuen Gemeinschaftsprojekt die europäische Gegenwart. In 22 Positionen nehmen die Fotografinnen und Fotografen verschiedene Aspekte des Miteinanders in Europa – persönliche, gesellschaftliche und politische Phänomene – in den Blick. Die Ausstellung zum 30-jährigen Bestehen des Kollektivs findet im Rahmen des European Month of Photography 2020 statt. Ausstellungseröffnung: 1.10., 12 – 0 Uhr.

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Die Ausstellung setzt sich mit der Rolle der europäischen Stadt in Zeiten der Klimaerwärmung, der Digitalisierung, des demografischen Wandels und der Auflösung traditioneller sozialer Netzwerke auseinander. Mitglieder der Sektion Baukunst der Akademie der Künste stellen sich anhand von Projekten, Visionen und Initiativen vor. So gibt die Ausstellung einen Einblick in die europäische Architektur und Stadtplanung zu Beginn der zwanziger Jahre des neuen Jahrhunderts.

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Foto: Erik-Jan Ouwerkerk. Grafik: Eps51

Europäische Allianz der Akademien
8. – 10.10.2020

Konferenz

Die Akademie der Künste initiiert eine Allianz europäischer Akademien, die sich für die Freiheit der Kunst einsetzt. Zur Eröffnung stellen Robert Menasse, A.L. Kennedy und Basil Kerski ihre Perspektive auf Europa dar. Während der internen Konferenz mit Input von Bénédicte Savoy und Philipp Ther beraten Vertreter*innen der beteiligten Institutionen über ihre Zusammenarbeit. Ein gemeinsames Manifest zeigt zukünftige Handlungsmöglichkeiten auf.

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Die digitale Plattform der JUNGEN AKADEMIE ist ab sofort online. Das transdisziplinäre und -kulturelle Online-Magazin ist Ausstellungs- und Experimentierraum und digitales Open Studio zugleich und bietet Stipendiatinnen und Stipendiaten die Möglichkeit, sich untereinander sowie mit Akademie-Mitgliedern zu vernetzen, digitale Projekte zu entwickeln und den Wissensaustausch im internationalen Netzwerk sichtbar machen.

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Grafik © Heimann + Schwantes
Grafik © Heimann + Schwantes

Neben ihrem Veranstaltungsprogramm bietet die Akademie der Künste ein breitgefächertes Online-Angebot an, z. B. die Gesprächsreihen „Akademie-Mitglieder im Gespräch“ und die „rbb Kulturgespräche“, Publikationen wie das Journal der Künste, Podcast-Reihen sowie virtuelle Ausstellungen und Festivals. Das digitale Schaufester digital.adk.de macht die umfangreichen Bestände des Archivs der Akademie zugänglich. Besuchen Sie uns auch virtuell!

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Grafik © Heimann + Schwantes

Die Grafikerin und Bildhauerin Käthe Kollwitz (1867-1945) gilt bis heute als die berühmteste deutsche Künstlerin mit einem Werk von weltweiter Ausstrahlung. Das 60. Jubiläum des seit 1960 vergebenen Käthe-Kollwitz-Preises feiert die Akademie der Künste online mit einer umfangreichen Sammlung an Archivmaterial mit bisher unveröffentlichten Texten und Bildern sowie einer kleinen Auswahl von Tonaufnahmen zu allen Preisträgerinnen und Preisträgern von 1960 bis 2020.    

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Blick in den Bilderkeller, im Vordergrund Wandbild von Harald Metzkes und Manfred Böttcher © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Andreas FranzXaver Süß

Bilderkeller
12.9. – 31.12.2020

Ausstellung

Im ehemaligen Kohlenkeller des Akademie-Gebäudes am Pariser Platz hat sich eine Reihe von Wandbildern erhalten, die 1957 und 1958 für zwei Faschingsfeste entstanden waren. Gemalt von Manfred Böttcher, Harald Metzkes, Ernst Schroeder und Horst Zickelbein – ehemaligen Meisterschülern der Deutschen Akademie der Künste – sind sie neben den Ausstellungssälen der einzige originale Rest des historischen Gebäudes. Der Zugang zum Bilderkeller ist nur im Rahmen einer Führung möglich.

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Akademie der Künste am Hanseatenweg. Foto © Erik-Jan Ouwerkerk
Akademie der Künste am Hanseatenweg. Foto © Erik-Jan Ouwerkerk

Die Akademie der Künste, Berlin, gehört zu den ältesten europäischen Kulturinstituten. Sie ist eine internationale Gemeinschaft von Künstlern und hat in ihren sechs Sektionen Bildende Kunst, Baukunst, Musik, Literatur, Darstellende Kunst, Film- und Medienkunst derzeit insgesamt 416 Mitglieder. Die Akademie ist ein Ausstellungs- und Veranstaltungsort. Das Archiv der Akademie zählt zu den bedeutendsten interdisziplinären Archiven zur Kunst des 20. Jahrhunderts.

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Neuigkeiten aus der Akademie

15. Akademie-Gespräch: Gegen die Zerstörung der offenen Gesellschaftmehr

Käthe-Kollwitz-Preis 2021 der Akademie der Künste geht an Maria Eichhornmehr

O.E. Hasse-Preis 2020 an Emma Lotta Wegner und Alexander Wertmannmehr

Ehemalige Landebahn Tempelhofer Feld, Berlin, 2017. Foto © Erik-Jan Ouwerkerk
Dienstag, 29.9.
Gespräch

19 Uhr

Hanseatenweg

Studio

urbainable – stadthaltig Wo, bitte, geht’s zur nachhaltigen Stadt? Ideen und Konzepte für eine urbane Zukunft

Ob unsere Städte nachhaltiger werden müssen, ist keine Frage mehr – wohl aber, wie dieses Ziel am besten erreicht werden kann: Genügen einzelne Maßnahmen, wie die technische Verbesserung von Gebäuden oder die Förderung der Elektromobilität, oder müssen wir unsere Städte als Ganzes in den Blick nehmen? Tim Rieniets, Kurator der Ausstellung „urbainable – stadthaltig“, im Gespräch mit Teilnehmer*innen. In deutscher Sprache.

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Tobias Kruse, Unbekannte Passantin, 2016, aus der Serie Jaywick, 2016/2020 © Tobias Kruse/OSTKREUZ
Donnerstag, 1.10.
Ausstellungseröffnung

12 – 0 Uhr

EMOP Opening Days KONTINENT – Auf der Suche nach Europa

Die Mitglieder der OSTKREUZ – Agentur der Fotografen erforschen in ihrem neuen Gemeinschaftsprojekt die europäische Gegenwart. In 22 Positionen nehmen die Fotograf*innen verschiedene Aspekte des Miteinanders in Europa in den Blick. Mit Themen wie Identität und Sicherheit, Renationalisierung, Migration und Integration finden sie dabei den Zugang zu komplexen Inhalten immer über Bilder vom Menschen und seiner Umgebung. Eröffnung in deutscher und englischer Sprache.

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Sowjetische Wandmalerei (Ausschnitt) / im ehem. Haus der Offiziere, Foto-Film Wünsdorf 2020 / Foto: Elfi Mikesch © OH MUVIE FOTO-FILM 2020
1. – 4.10.
Filmvorführung

Pariser Platz

Black Box

EMOP Opening Days Fotofilm-Reihe

Der Fotofilm ist ein eigenes Genre: Er basiert auf Fotografien, auf unbewegten Bildern, die als Bewegung wahrgenommen werden und sich zu einer Erzählung fügen. Sie kann ebenso fiktional wie dokumentarisch sein. Die Fotos stammen aus Archiven, Fotoalben oder sind eigens inszeniert. Gezeigt werden u. a. La Jetée von Chris Marker, Tue recht und scheue niemand von Jutta Brückner, 35 Fotos von Helke Misselwitz, Wünsdorf von Elfi Mikesch. In deutscher und englischer Sprache.

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Stefanie Moshammer, Warm Heart, 2020
Freitag, 2.10.
Diskussion

17 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

EMOP Opening Days Die Zukunft der Fotografie-Ausbildung

Wie sieht die Ausbildung für zeitgenössische Fotografinnen und Fotografen aus? Wie positionieren sich wichtige Ausbildungszentren in Europa? Und welche Rolle spielen die historischen Schulen der Fotografie wie die Düsseldorfer, Leipziger oder Berliner Schule heute? Panel mit Tina Bara, Ann-Christin Bertrand, Marta Gili, Timothy Persons, Linn Schröder, Frank Schumacher. In deutscher und englischer Sprache.

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Stefanie Moshammer, Warm Heart, 2020
Freitag, 2.10.
Diskussion

20 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

EMOP Opening Days Die Fotografie und die Institutionen

Die Initiative für ein nationales Institut der Fotografie durch die Beauftragte für Kultur und Medien hat die Debatte für einen Ort der Fotografie in Deutschland neu entfacht. Braucht die Fotografie eigene Orte wie Galerien, Museen, Archive oder ist die Fotografie ein Medium unter anderen in den vorhandenen Strukturen der Künste? Panel mit Simone Klein, Robert Morat, Kito Nedo, Anne Schwanz, Thomas Seelig. In deutscher und englischer Sprache.

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Stefanie Moshammer, Warm Heart, 2020
Samstag, 3.10.
Diskussion

14 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

EMOP Opening Days Fotografie zwischen Kunst und Massenmedium

Wie kann sich die Fotografie als eigenständiges Medium zwischen Kunst, journalistischer Dokumentation und Instagram positionieren?
Eine Diskussion über aktuelle ästhetische Entwicklungen der Fotografie aus kuratorischer und medientheoretischer Perspektive mit Jörg Colberg, Florian Ebner, Anika Meier, Kathrin Peters und Ingo Taubhorn. In deutscher Sprache.

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Stefanie Moshammer, Warm Heart, 2020
Samstag, 3.10.
Künstler*innengespräch

16 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

EMOP Opening Days Artist Talk

Der österreichischen Künstlerin Stefanie Moshammer ist ein eigenes Podium gewidmet. Im Spannungsfeld zwischen biografisch geprägtem Essay und gesellschaftlicher Analyse ist ihr ein beeindruckender Weg für eine hoch aktuelle, kritische und emotionale Bildsprache gelungen, die exemplarisch für das Potential der Fotografie als eigenständige Kunstform steht. Mit Stefanie Moshammer und Johann König. In deutscher Sprache.

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Courtesy of Rabih Mroué
Samstag, 3.10.
Diskussion

19 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

EMOP Opening Days Von künstlerischen und menschenrechtlichen Interventionen

Zuletzt hat die Fotografie durch soziale Medien einen historischen Wandel erfahren. Über Fotografie und Kunst als Medien zur Aufklärung von Menschenrechtsverletzungen, über künstlerische und juristische Interventionen diskutiert der Menschenrechtsanwalt Wolfgang Kaleck an diesem Abend mit seinen Gästen. In englischer Sprache.

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Aus Radfahrer von Marc Thümmler © Harald Hauswald / OSTKREUZ
Sonntag, 4.10.
Diskussion

12 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

EMOP Opening Days Das Jahr 1990. Die neue (und die alte) Zeit festhalten

Blickt man auf die großen politischen Umbrüche in Osteuropa, so steht das Jahr 1989 im Vordergrund. Doch erfolgte der eigentliche Wandel nicht erst im darauffolgenden Jahr und Jahrzehnt, als die politischen Weichen gestellt wurden und sich der Alltag zu verändern begann? Was kann der Blick in die Archive von Fotografinnen und Fotografen sichtbar machen und freilegen, gibt es ein latentes Bild der Vergangenheit, das wir heute ausentwickeln können? Diskussion in deutscher Sprache.

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Sibylle Fendt, Sezar Krout, 2016, aus der Serie Holzbachtal, nothing, nothing, 2015–2018 © Sibylle Fendt/OSTKREUZ
Sonntag, 4.10.
Buchvorstellung und Gespräch

15 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

EMOP Opening Days OSTKREUZ – Book-Talks

Sechs Mitglieder der OSTKREUZ–Agentur sprechen mit dem Verleger, Buchhändler und Dozenten Thomas Gust über ihre Fotobuchprojekte: mit Ina Schoenenburg, Anne Schönharting, Sibylle Fendt, Espen Eichhöfer, Johanna-Maria Fritz, Linn Schröder und Annette Hauschild. In deutscher Sprache.

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Alle Veranstaltungen und Ausstellungen finden Sie hier.

Vorschau

ON MY WAY – Geschichten aus Europa 3. November – 20. Dezember 2020 mehr

Winter Music – Tragödie 11. + 12. Dezember 2020 mehr