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Die neue Ausgabe blickt auf die Krise des öffentlichen Rundfunks als Demokratie-Instrument, auf den Umgang der Kunst mit den gesellschaftlichen Herausforderungen Künstlicher Intelligenz und auf die sich wandelnde Rolle der (Kunst-)Kritik. Weitere Schwerpunkte: die aktuelle Archiv-Ausstellung „Spurensicherung. Die Geschichte(n) hinter den Werken“, Fotografien von Nan Goldin und Aleš Šteger über künstlerische Freiheit in Europa.

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Eine Hommage an Nele Hertling mit künstlerischen Widmungen, Essays und ausführlichen Interviews zu ihrer Kindheit im Nationalsozialismus, ihrer Sozialisierung  zwischen Ost- und Westdeutschland sowie in der Akademie der Künste. Der Band dokumentiert eine einzigartige Erfolgsgeschichte internationaler Programmarbeit, die Neugründung des Hebbel-Theaters, die Erfindung von Festivals und die Etablierung kulturpolitischer Netzwerke: ein unermüdliches Engagement für die Künste in über 60 Jahren.


Der wissenschaftliche Katalog begleitet die Ausstellung mit Gemälden und Pastellen des „Weddinger Klassikers“ Otto Nagel aus der Kunstsammlung der Akademie der Künste im Regionalmuseum Eberswalde. Auf der Basis von Recherchen vor allem im Archiv Bildende Kunst der Akademie entdecken die Autor*innen verblüffende neue Seiten im Leben und Werk dieses herausragenden Realisten des 20. Jahrhunderts.


Welchen Einfluss hatten die nationalsozialistische Diktatur, der Zweite Weltkrieg oder die deutsch-deutsche Teilung auf die Besitzgeschichte von Kulturobjekten? Diesen Fragen widmet sich die Ausstellung „Spurensicherung“. Sie identifiziert NS-Raubgut, veranschaulicht die Suche nach den im Zweiten Weltkrieg verlorenen Akademie-Sammlungen oder die kritische Auseinandersetzung mit den Bemühungen der DDR, in den Besitz verwertbarer Kunstgüter zu gelangen.


Die Briefe zwischen dem Maler Hans Grundig (1901–1958) und der Grafikerin Lea Grundig (1906–1977) erzählen von einem jüdischen Schicksal, Kunst und Liebe, aber auch von Gefangenschaft und Flucht während der Zeit des Nationalsozialismus, schließlich von der Rückkehr in das zerstörte Dresden. Der vorliegende Aufsatzband eröffnet die enorme Dimension der Korrespondenz und bildet den Auftakt für die in Arbeit befindliche Edition der privaten Korrespondenz.